Suche
  • Kathrin Gillner

Erholsam Schlafen.

Aktualisiert: Jan 13

Wie gut fühlt es sich an ausgeschlafen in den Tag zu starten? Die Lebensgeister sind frisch, der Verstand ist klar, die Stimmung ist ausgeglichen. Nichts kann Sie heute aus der Ruhe bringen. Am Abend fühlen Sie sich müde und entspannt. Sie freuen sich auf den Schlaf und eine gute Nacht.


Ist das bei Ihnen auch so?


Fall nicht, schauen Sie sich die Chancen für einen erholsamen Schlaf an. Prüfen Sie was bereits Teil Ihrer Schlafroutine ist. Tauschen Sie Problematisches aus.


Erholsam Schlafen ist eine gesunde Gewohnheit.


11 Chancen für einen erholsamen Schlaf

1. Planen Sie rückwärts.

Sie legen für sich ein Zeitfenster von 8 Stunden fest. Dieses ist nur für Ihren Schlaf reserviert. Wenn Ihr Wecker morgens um sechs Uhr klingelt, planen Sie Ihre Zu-Bett-Geh-Zeit gegen 22 Uhr.

Sportliche Aktivitäten vor 21 Uhr: Je höher Ihr Puls ist, desto weiter ist eine körperliche Verausgabung von der Schlafenszeit entfernt.

Leuchtende Bildschirme gegen 20 Uhr ausschalten: Geben Sie ihrem Körper die Chance, Melatonin zu produzieren. Das geschieht von ganz alleine, wenn es dunkel wird.

Abendessen gegen 18 Uhr: Möchten Sie schlafen oder verdauen in der Nacht.

Genießen Sie die letzte Tasse Kaffee gegen 15 Uhr: Koffein wird von jedem unterschiedlich vertragen. So manchen Menschen hält es bis zu sechs Stunden später noch wach.

2. Kreisende Gedanken parken

Nur eines geht: Denken oder Schlafen. Gedanken, Sorgen und Unerledigtes blockieren das Einschlafen. Beenden Sie ihren Arbeitstag bewusst, zum Beispiel mit einer To Do Liste für den nächsten Morgen. 

3. Die Kraft der Düfte

Nutzen Sie Lavendel und Rose, um Ihre Gedanken zu beruhigen. Cremes, Kissendüfte und Duftsäckchen sind eine wunderbare Möglichkeit, um die Nacht einzuläuten. Beeinflussen Sie Ihr Nervensystem mit Düften. Verknüpfen Sie Lavendel oder Rose mit dem Einschlafen. So wie frischer Kaffeeduft am Morgen für Ihr frisches Erwachen sorgt.

4. Der Geist ist müde, der Körper kribbelig

Für Entspannung und Anspannung sind zwei Nervensysteme verantwortlich. Um Ihren Körper zu beruhigen: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Atmen Sie langsam tief ein und noch langsamer aus. Legen Sie Ihre Hände unterhalb des Bauchnabels und spüren Sie wie sich der Atem bewegt, die Bauchdecke senkt und hebt. Atmen Sie bewusst, bis Sie in den Schlaf gleiten. Geleitete Meditationen, Traumreisen und Einschlafgeschichten sind eine angenehme Hilfe. Gönnen Sie Ihren Nerven eine Auszeit.

5: Schlafhygiene: Der Ort, an dem Sie schlafen

Ein guter Ort zum Schlafen ist 16 bis 18 Grad warm, gut gelüftet, dunkel und ruhig. Für Dunkelheit und Ruhe sorgen Schlafmaske und Ohrenstöpsel. Achten Sie auf die Materialien Ihrer Kleidung und Bettwäsche. Ebenso auf Ihre Matratze und Ihr Kopfkissen. Physiotherapeuten und Fachgeschäfte stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Das Bett ist ein Ort zum Schlafen. Für Arbeit und Essen finden Sie einen besseren Platz.  

5. Schlafstörungen im Sinne einer psychischen Erkrankung

Ein- und Durchschlafstörungen können Teil einer psychischen Erkrankung sein. Dazu gehören vor allem Depressionen, Angststörungen, Panikattacken, ständige Albträume, Belastungsstörungen, Tag-Nacht-Rhythmusstörung und Drogenkonsum. 


6. Alkohol: Der Schlummertrunk nützt zum Einschlafen. Doch Sie wachen nicht erholt auf, da Alkohol den Tiefschlaf blockiert. Greifen Sie lieber zu einem ungesüßten Kräutertee. 

7. Schlafstörungen im Sinne einer körperlichen Erkrankung

… sind auf jeden Fall mit Ihrem Hausarzt zu besprechen. Übergewicht, Verengung der Atemwege, hoher Blutdruck und einiges mehr können Ihnen den Schlaf rauben.

8. Schlaf im Wandel der Lebensphasen

Ältere Menschen benötigen zunehmend weniger Schlaf. Beobachten Sie Ihren Schlafbedarf. Wieviel Schlaf tut Ihnen gut?

9. Schlaf Reset Training

Sie gehen nach 22 Uhr ins Bett und stehen um 6 Uhr morgens auf. Tagsüber bleiben Sie dem Bett fern und streichen jedes Schläfchen. Der Körper hat nur eine Wahl. Nachts schlafen. Praktisch ist, dass wir Schlaf nachholen können.

10. Hell wach in der Nacht.

An Einschlafen ist nicht mehr zu denken. Sie wälzen sich hin und her, samt dem Ärger, dass Sie schon wieder wach liegen. Raus aus dem Bett. Atmen Sie frische Nachtluft ein. Trinken Sie einen Schluck Wasser. Setzen Sie sich auf einen Stuhl, oder Sessel mit geöffneten Augen. Wenn die Müdigkeit zurückkehrt kuscheln Sie sich in Ihr Bett. Achten Sie nur auf Ihre Atmung. Lassen Sie das Licht aus, wenn möglich. Uhrzeit und Handy bleiben uninteressant.  

11. Erfolgsbilanz

Für die Erfolgsbilanz im Verlauf und Rückblick gibt es fabelhafte Schlafprotokolle. Apps, Uhren, Tagebücher oder Tabellen digital/analog verschaffen Ihnen einen Überblick. Sie werden feststellen, was Ihren Schlaf fördert oder behindert. 

Na, wie geht es Ihnen jetzt am Morgen? Wie sieht Ihr Gesicht im Spiegel aus? Brauchen Sie den doppelten Espresso noch? 








#Schlaf #Schlafstörung #Erholung #Reset


56 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen